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Alle drei Jahre zeichnet der Prix Lignum die besten Schweizer Leistungen mit Holz aus. Der Sonderpreis Graubünden Holz ist eine ergänzende Ausschreibung zum Prix Lignum zur Förderung der Holzanwendung und des Holzhandwerks im Kanton Graubünden.

Sonderpreis Graubünden Holz 2018

Aus den 54 für den Prix Lignum eingereichten Projekten aus Graubünden vergab eine unabhängig vom Prix Lignum agierende Jury den ersten Rang an die Campadi Ogna Trun in Trun. Der zweite Rang ging an Ramon Zangger aus Samedan für seine Möbelkollektion «Vanzet». Den dritten Rang belegte die Raiffeisen Arena Crap Gries in Schluein. Zwei weitere Werke werden mit einer Anerkennung gewürdigt.

Der 1. Rang ging an die Campadi Ogna Trun in Trun. Den Ankommenden fällt sofort das prägnante Betriebsgebäude mit dem steilen Satteldach auf. Der Flachbau mit gedecktem Eingang auf der einen Seite und die Veranda auf der anderen Seite, ergänzen das Betriebsgebäude zu einem harmonischen Ganzen. Auf einer Lichtung im Erlenwald steht das Badehaus, ein kubisches Gebäude auf einem Betonsockel mit flachem Dach. Die Nasszellen sind so an den Aussenwänden angeordnet, dass ein Innenhof entsteht. So wird ein behaglicher Bereich für die Gäste geschaffen. Der Einsatz von regionalem, nicht verleimten Vollholz, fordert solides handwerkliches Können.
 
Der zweite Rang ging an Ramon Zangger aus Samedan für seine Möbelkollektion «Vanzet». Moderne trifft traditionelles Handwerk. Wenn der Erschaffer die Entstehung dieser Möbelkollektion erklärt, spürt man die Leidenschaft für das Arvenholz, für das Massivholz, für das Handwerk. Der grosse Verschnitt durch Holzfehler, Äste und Splint schränkt aber dessen Verwendung erheblich ein. Als Ziel, diesen Verschnitt zu minimieren, entstand die Idee für die Möbelreihe «Vanzet», romanisch für «Reste». Die Nutzung des Arvenholzes, die gestalterische und innovative Idee und Umsetzung, gepaart mit Leidenschaft, ist das, was diese Möbelkollektion ausmacht.
 
Den dritten Rang belegt die Raiffeisen Arena Crap Gries in Schluein. Die Raiffeisen Arena Crap Gries in Schluein (GR) ist eine eindrückliche Repräsentantin dafür, was in einer Region durch Identifikation, Verwurzelung, Begeisterung, Ästhetik und (auch) Sport entstehen kann. Ein Sportclub begeistert mit seiner Vision alle umliegenden Gemeinden, die Bevölkerung, Sponsoren und die Politik für eine neue Arena – das hat Modell-Charakter. Die Raiffeisen Arena Crap Gries ist nicht nur eine Tribüne mit Mannschafträumen und Nasszellen, sondern verfügt auch über einen grossen Gemeinschaftsraum mit Küche, Buffet und Gastraum.

1. Rang

Objekt: Campadi Ogna Trun
Bauherrschaft: Campadi Trun SA, Hansueli Baier, Trun
Architekt/Planung: Iso Huonder Architekten, Iso Huonder, Chur
Ausführung Holzbau:  Tarcissi Maissen SA, Flurin Maissen, Trun / Daniel Maissen SA, Daniel Maissen, Rabius
Ingenieur: Walter Bieler AG, Walter Bieler, Bonaduz
Weitere: Simeon Baumanagement AG, Gion Simeon, Trun
Foto: Ralph Feiner

 

2. Rang

Objekt: Möbelkollektion "Vanzet" Ramon  Zangger
Ausführung: Ramon Zangger, Samedan

 

3. Rang

Objekt: Raiffeisen Arena Crap Gries
Bauherrschaft: US Schluein Ilanz (USSI), Fussballverein, 
Architektur / Planung:

Jan Berni / Georg Krähenbühl

Ausführung Holzarbeiten: Coray Holzbau AG, Markus Coray, Ilanz
Foto: Ralph Feiner

 

 

 

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