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Holz findet je länger, je mehr auch Anwendung in der Medizinbranche. Neu wird es auch als Ersatz für den Gipsverband verwendet. Die Espe, die auch Aspe oder Zitterpappel genannt wird, hat schon seit langer Zeit ihren Platz in der Alternativmedizin. Sie enthält Verbindungen von Salicylsäure, welche ihr eine schmerzstillende, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung verleiht.

Holz heilt den Knochenbruch

Espenholz-Verbundwerkstoff
Neu findet die Pappelart aber auch als Ersatz für den starren Gipsverband Verwendung. Das finnische Unternehmen Onbone Oy entwickelt Gips- und Schienenmaterialien, welche in der Orthopädie, Traumatologie und Ergotherapie zum Einsatz kommen. Nun brachte das Unternehmen ein neues Material namens Woodcast auf den Markt. Es besteht aus einem Espenholz-Verbundwerkstoff, welchem ein biologisch abbaubarer Kunststoff auf Milchsäurebasis untergemischt wird.

Der Gips für den Kompost
Der Biogips wird kurz erwärmt und ist dann ganz einfach form- und auch nachformbar. Auf der Webseite des Unternehmens heisst es, Woodcast sei komplett giftfrei hergestellt und könne darum auch kompostiert werden. Weitere Vorteile des Espenverbands sind, dass er Selbstklebend, luft- und röntgenstrahlendurchlässig ist. Da das Material selbstklebend ist, kann es beliebig geschichtet und miteinander kombiniert werden. Woodcast gibt es in unterschiedlichen Grössen, Farben und Formen. Das finnische Produkt wird mittlerweile auch in Schweizer Spitälern angewendet.

Quelle/Text: Schreinerzeitung

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