Parc Ela

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Ausgangslage

Das Bundesamt für Umwelt hat am 6. September 2011 das Gesuch des Parc Ela für den Betrieb als regionaler Naturpark bewilligt. Im Januar 2011 erhält der Parc Ela das Label „Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung“. Das beflügelt. Und es zeigt: Wenn wir alle in der Region zusammenarbeiten, kommen wir weiter. Die grosse Feier und offizielle Übergabe des Labels folgt im Jahr 2012 vor Beginn der Sommersaison am Samstag, 23. Juni 2012, in Tiefencastel.

 

Leitidee

„Wir sind Park! Nous ischan igl Parc! Siamo parco!“ ist der Slogan der Veranstaltungen zum Labelerhalt. Er drückt einerseits Stolz, Zufriedenheit über das erreichte Ziel und Identifikation mit dem Parc Ela aus. Andererseits schwingt darin auch der Slogan „Wir alle sind der Park!“ mit, .d.h. die Tatsache, dass der Parc Ela nur wirkt, wenn ihn die Menschen in der Region auch nutzen und mitgestalten.

 

Park-Parcours: „Veia Parc Ela – Wir sind Park!“

Kernstück der Labelfeier am Samstag, 23. Juni 2012 ist ein Zelt- und Standparcours unter dem Motto „Wir sind Park“ beim Schulhaus Tiefencastel. Wichtige Akteure aus dem Parc Ela können dort darstellen, was Sie tun, um den Park zu bereichern, vorwärts zu bringen und lebendig zu gestalten. Thematisch richtet sich der Parcours nach den drei grossen Themen der Nachhaltigkeit: Natur, Wirtschaft und Mensch. Unterthemen sind: Landschaft und Raumplanung, Natur, Fauna und Flora, Lebensräume (Wald, Gewässer, Trockenwiesen und –weiden), Naturwissenschaften und Forschung, Geologie, Rohstoffe (Wasser, Steine, Holz), Tourismus, Landwirtschaft und Regionalprodukte, Energie, Verkehr, Kultur, Kunst, Geschichte, Sprachen, Vereinsleben und Gesundheit.

 

Ausstellungspartner

Die Ausstellungspartner des Parc Ela präsentieren ihre Arbeit, interessante Themen und ihre Produkte in den oben aufgeführten Bereichen. Sie gestalten ihren Stand so, dass die Besuchenden selbst aktiv werden – schauen, horchen, riechen, Hand anlegen, Geschicklichkeit beweisen. A-Stände zeigen eine Ausstellung, Exponate und Experimente, B-Stände sind Marktstände für kleinere Aussteller und dienen dem Verkauf von Produkten.

 

Thema Holzkette

Rund ein Drittel des Kantons Graubünden ist bewaldet. Ohne Wald kein Wirtschaften, kein Wohnen, kein Verkehr, kein Tourismus in weiten Teilen Graubündens! Der Wald ist unverzichtbar für Graubünden! Er liefert wert-vollen, nachwachsenden Rohstoff und erneuerbare Energie und gibt - gerade auch in unseren verzweigten Talschaften - Arbeit und Verdienst. Unser Wald ist in einer Zeit schwindender Ressourcen eine unversiegbare Quelle ökologischen und ökonomischen Nutzens. Graubünden verfügt über grosse, nachwachsende Holzvorräte von gegen 55 Millionen Kubikmetern; auf Grund der Unternutzung der Wälder nimmt dieser Vorrat stetig zu. Einer nachhaltigen Mehrnutzung von Bündner Holz steht also nichts im Wege. Im Gegenteil: damit unser Wald gesund bleibt und uns Schutz und Nutzen bringen kann, muss er gepflegt und somit genutzt werden - langfristig, gezielt und sorgfältig. Die nachhaltige und konsequente Ausschöpfung der Nutzungsmöglichkeiten unterstützt den Bündner Wald bei seinen vielfältigen Aufgaben als Schutz-, Nutz und Erholungswald. Im Verbund mit der ganzen Holzkette wollen wir - unter Beibehaltung der nachhaltigen, ökologisch orientierten Waldbewirtschaftung - die Ressource Holz bedeutend stärker wirtschaftlich in Wert setzen als bisher. Unsere Chancen dafür sind gut, denn im Bauwesen gewinnt der Werkstoff Holz zunehmend an Bedeutung. Holz steht mehr denn je für moderne Architektur und hat dank neuer Verarbeitungs- und Anwendungstechniken sowie innovativer Bausysteme stark an Interesse gewonnen. Holz lässt sich mit diversen Materialien kombinieren und bietet dadurch grosse Gestaltungsspielräume- und Möglichkeiten bei der Anwendung. Neue Brandschutzvorschriften tragen überdies dazu bei, dass sich dem Bauen mit Holz heute bedeutende, zusätzliche Marktsegmente öffnen.